Wir investieren viel Liebe, sehr viel Zeit und nicht zuletzt auch sehr viel Geld in unsere Zucht, denn so, und nur so ist gewährleistet, dass wirklich die aller besten Voraussetzungen, für Top-Welpen mit excellenter Prägung, und bester Veranlagung, geschaffen sind.

 

Unsere Hunde sind keine Billigprodukte und nichts für Schnäppchenjäger.

Pepper *26.06.2015
Pepper *26.06.2015

Der Preis für einen unserer Welpen liegt zwischen 1500€ und 2000€ und hängt maßgeblich von der Abstammung der Eltern, dem Farbschlag, der Wurfstärke und den Aufzuchtskosten ab. 

 

Hundezucht ist mit Sicherheit, auf jeden Fall für mich, einer der wohl schönste Berufe der Welt, aber gewissenhafte Hundezucht ist zeitlich gesehen, eben nicht nur Hobby, sondern ein Fulltimejob mit unbegrenzten Überstunden.

Zeitlich gesehen, kommt es einer Bankrotterklärung für andere Aktivitäten, und einer völligen Inanspruchnahme unseres gesamten Familien- und Privatlebens recht nah. Vieles bleibt jenseits der Hunde schlicht und einfach auf der Strecke. Wären Sie und Ihre Familie dazu bereit?

 

Ich schnappe immer wieder Dinge auf, wie:"Züchter verdienen sich doch alle eine goldene Nase mit Ihren Hunden und "Der halbe Preis wär teuer genug" usw." Und vielleicht haben auch Sie sich schon gefragt, warum ein Hund so viel kosten muss und dann im stillen mal durchgerechnet...

  

.....was so ein Wurf scheinbar einbringt... 

Wir sind eine Liebhaberzucht und haben nicht das ganze Jahr über Welpen. Natürlich brauchen auch unsere Großen tägliche Pflege und Aufmerksamkeit, aber das zähle ich jetzt mal wie bei jedem Hundebesitzer zur Freizeit. 

 

Zur Zucht zähle ich Zeitaufwendungen für Dinge wie:

Ausstellungstermine, Homepagepflege, die Betreuung der Facebookseite, E-mails, Telefonate und Besuche mit und von Interessenten und Welpenkäufern, Fotos machen, bearbeiten und online stellen, Tierarztbesuche zur Zuchttauglichkeit, die Deckrüdensuche und die vorherige Besichtigung verschiedener Rüden, Vorsorgeuntersuchungen der tragenden Hündin, die Geburt, die ständige Betreuung der neu geborenen Welpen, die individuelle Erstellung der Welpenmappen usw.. Der zeitliche Aufwand, von der Belegung der Hündin bis hin zur Abgabe der Welpen, sind täglich mindestens 14-16 Stunden. 

Runtergebrochen aufs Jahr komme ich dann etwa auf eine Arbeitszeit von ca. 6Std. täglich.

Für meinen Mann, der ja neben der Hundezucht Vollzeit Arbeiten geht, veranschlage ich nur 3Std. täglich. Macht zusammen: 

 

9 Stunden x 365 Tage = 3285 Stunden im Jahr. Der gesetzliche Mindestlohn liegt bei 8,50€, demnach müssten wir mindestens 27.922€ pro Wurf bekommen.

 

Bei einer Wurfstärke von 10 Welpen müssten wir also mindestens 2790€ verlangen, nur um unsere Arbeitszeit mit dem Mindestlohn vergütet zu bekommen. Unsere bis dahin angefallenen Kosten, evtl. Komplikationen (Kaiserschnitt, kranke Welpen, oder der Verlust einer Hündin) sind hier noch nicht berücksichtigt. Es kommt auch nicht selten vor, dass eine Hündin leer bleibt, dann hat man die Deck-Taxe bezahlt und die ganze Arbeit bis hierher umsonst gemacht.

 

Ich liebe meine Hunde und ich liebe jedes unserer neu geborenen Welpen. Wir legen sehr viel Wert auf eine top Aufzucht und darauf, das unsere Hunde, in beste Hände kommen. Natürlich könnte ich alle meine Welpen verschenken, oder zum Selbstkostenpreis "raushauen", ist ja schließlich ein Hobby und damit "darf" man als tierlieber Mensch kein Geld verdienen!! aber auf kurz oder lang würde dabei die Qualität der Zucht auf der Strecke bleiben. Und dafür ist meine Wertschätzung unseren Hunden, meiner Familie, den Welpen, unseren Welpenkäufern und nicht zuletzt meines eigenen Engagements, und meiner eigenen Zuchtphilosophie gegenüber zu groß. 

Entscheiden Sie selbst ob die "Geiz ist Geil" Philosophie wirklich in die Hundezucht, oder generell dahin gehört, wo es um Lebewesen geht.  Bedenken Sie auch, dass wir hier nicht von einem Fernseher oder Radiowecker, sondern von einem zukünftigen Familienmitglied reden. Vielleicht genau von dem Familienmitglied, was schon bald bei Ihnen zu Hause für Freude sorgen wird. 

Um unsere Kosten verständlicher zu machen, habe ich hier eine Aufschlüsselung zusammen gestellt: 

  • Anschaffung, Aufzucht und Haltung geeigneter Zuchthunde
  • Hundesteuer, Haftpflichtversicherungen und OP-Versicherungen für mehrere Hunde
  • Räumlichkeiten für mehrere große Hunde
  • ein passendes Auto um mit allen Hunden Ausflüge machen zu können
  • Kosten für die Untersuchungen zur Zuchtzulassung und für die Zuchttauglichkeitsprüfung 
  • Teilnahmegebühren, Anfahrts-, Verpflegungs- und gegebenenfalls Übernachtungskosten für Zuchtschauen.
  • Seminar- und Fortbildungskosten (gegebenenfalls auch hier Anreise- und Übernachtungskosten)
  • Aufzuchtzubehör (Wurfkiste, Prägespielzeug, millionen Decken, Kissen, Spielzeug, unzählige Leinen, Fressnäpfe, Hundeboxen, Hundebettchen, Wasser, extra Strom für Fußbodenheizung in der Wurfbox, Wärmelampen, der Dauerbetrieb von Waschmaschine und Trocker usw., Leckerlies, Reparatur, Instandsetzung, oder Ersatz von angeknabberte Möbel und anderen Gegenständen)
  • ein gut 1,2ha großes, vollständig eingezäuntes Grundstück das es zu Pflegen und in Stand zu halten gilt
  • die Pflege eines Welpenauslaufs mit Outdoorspielplatz
  • die hochwertige Ernährung unserer großen Hunde (wir z. B. füttern roh und lassen extra Rohfleischwürste für unsere Hunde herstellen) dazu kommt extra Futter für die säugende Hündin und die Welpen. Futterzusätze, wie hochwertige Öle, Acerola- Grünlippmuschelpulver Aloeverasaft, Bierhefe usw. sind bei uns selbstverständlich)
  • Verbandsbeiträge, Gebühren für den Zwingernachweis und das Ausstellen der Papiere für die Welpen
  • Kosten für die erst Untersuchung durch den Tierarzt, die Wurfabnahme, die Gesundheitsbescheinigungen der Welpen, das Chippen usw.
  • Kosten für die Welpenmappen und Mitgebsel der Welpen ins neue zu Hause
  • Gebühren für Hundeschule und Begleithundeprüfungen für mehrere Hunde
  • Deck-Taxe, die Anfahrt zum auserwählten Rüden und gegebenenfalls Übernachtungskosten wenn der Rüde weit weg steht, (was ja fast immer der Fall ist) dazu kommen schon vorher erhebliche Fahrtkosten und zig km um sich potenzielle Rüden anzuschauen und kennen zu lernen, bevor man den Einen auswählt.
  • Porto, Internet- und Telefonkosten, sowie die Kosten für die Homepage, und der Facebook Seite
  • Kosten für eine adäquate Fotoausrüstung und eine Menge Zeit für die Bearbeitung und Zusammenstellung der Bilder
  • Wir nehmen uns für JEDEN Interessenten, sehr viel Zeit, beantworten JEDE E-mail und nehmen JEDEN Anruf entgegen. Wir vereinbaren Besuchstermine und stehen unseren Welpenkäufern jederzeit, vor und auch nach dem Auszug der Babys zur Verfügung.
  • Urlaub wird erst gar nicht, oder wenn nur rund um Ausstellungstermine, Läufigkeiten, Trächtigkeiten, und wenn überhaupt meist nur mit den Hunden geplant.
  • Nicht zu vergessen, das der Welpenpreis natürlich auch noch voll versteuert werden muss.
  • Und wenn alles gut verläuft und man einen gesunden, komplikationsfreien Wurf in gute verantwortungsvolle Hände vermittelt hat, wird das was nach Abzug aller Kosten übrig bleibt am Ende doch wieder in die Hunde und in die Zucht investiert. 

 

Wir scheuen weder Kosten noch Mühen um unseren Welpen einen gesunden und gut sozialisierten Start ins Leben zu bereiten und die Kleinen, best möglich auf  Ihr Leben bei Ihnen vorzubereiten.

Das zeichnet die Hunde unserer Labradorzucht Schaumburg-Lippe aus.





Wir besitzen den gesetzlich geforderten Sachkundenachweises nach §11 Nr. 3,5 und 8 laut Tierschutzgesetz (anerkannt durch das LANUV NRW) der in einem 4 tägigen Lehrgang mit Abschlussprüfung vor dem Veterinäramt Gütersloh durchgeführt wurde. 

 

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